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Seite 2 - Sprichwörter

Eine Katze, die einen Kanarienvogel gefressen hat, kann deshalb noch nicht singen.

Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Eine Lüge schleppt zehn andere nach sich.

Einem faulen Arbeiter ist jeder Hammer zu schwer.

Einen alten Baum versetzt man nicht.

Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen.

Es ist noch keiner geboren, der nichts dazugelernt hätte.

Es ist nicht alles Gold was Glänzt.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Es kommt oft anders als man denkt.

Es schägt nicht immer ein, wenn es donnert.

Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Fallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben.

Faulheit ist der Schlüssel zur Armut.

Fische fängt man mit Angeln, Leute mit Worte.

Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber zwei schlimme Herren.

Fressen und Saufen macht die Ärzte reich.

Frisch gewagt ist halb gewonnen.

Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die zwei besten Ärzte.

Gebranntes Kind scheut das Feuer.

Gelegenheit macht Diebe.

Gleich und gleich gesellt sich gern.

Glück und Glas, wie leicht bricht das.

Große Kunst ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann. (Chinesisches Sprichwort)

Gut Ding will weile haben.

Guter Anfang ist halbe Arbeit.

Handwerk hat goldenen Boden.

Hunde die bellen beißen nicht.

Hunger ist der beste Koch.

Im schönsten Apfel ist der Wurm.

Immer bleibt der Aff`ein Affe, wird er König oder Pfaffe.

In der Jugend faul, im Alter Not leident.

Jeder Geselle will lieber Meister sein.

Jeder ist sich selbst der Nächste.

Jedes Ding hat zwei Seiten.

Jung gewohnt, alt getan.

Kein Baum fällt auf den ersten Streich.

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Luftschlösser lassen sich leicht aufbauen, aber schwer abreißen.

Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering.

Liebe geht durch den Magen.

Keine Rose ohne Dornen.

Kurze Besuche verlängern die Freundschaft.

Lügen haben kurze Beine.

Man muss sich strecken nach den Decken.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

Mancher will fliegen, ehe er Federn hat.

Morgenstund hat Gold im Mund.

Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Nach getaner Arbeit ist gut ruh`n.

Neue Besen kehren gut.

Nicht jeder der einen Bart trägt, ist schon Prophet.

Sich regen bringt Segen.

Spielen ist keine Kunst, aber aufhören mit Spielen.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Überall wird mit Wasser gekocht.

Stille Wasser gründen tief.

Träume sind Schäume.

Vergessen ist oft schwerer als sich zu erinnern.

Viele Hunde sind des Hasen Tod.

Viele Köche verderben den Brei.

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Was lange währt, wird endlich gut.

Was man in der Wiege gelernt hat, das hält auch im Alter vor.(Spanisches Sprichwort)

Was man nicht im Kopf hat, muß man in den Beinen haben.

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.

Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.

Wenn Arbeit so leicht wäre, so tät`s der Bürgermeister selbst.

Wenn die Katze aus dem Hause ist, tanzen die Mäuse.

Zum Lernen ist niemand zu alt.

Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören.

Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis.

Wer A sagt, muss auch B sagen.

Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg.

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Wer das wenigste weiß, hat oft das meiste zu sagen.

Wer den Fuchs fangen will, muss mit den Hühnern aufstehen.

Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist den Thaler nicht wert.

Wer dir von andern schlecht spricht, der spricht auch andern schlecht von dir.

Wer Fische fangen will, muss sich nass machen. (Spanisches Sprichwort)

Wer einen Bauern betrügen will, muss einen Bauern mitbringen.

Wer grob ist, ist noch lange nicht stark.

Wer keine Zeit hat, ist ärmer als der ärmste Bettler.

Wozu der Mensch lust hat, dazu hat er auch Andacht.

Würde bringt Bürde.

Wer im Glashaus sitzt. soll nicht den ersten Stein werfen.

Wer langsam geht kommt auch zum Ziel.

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

Wer nicht richtigt faulhenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten.

Wer niemals anfängt, bringt niemals etwas zu Stande.

Wer seinen Gegner umarmt, macht ihn bewegungsunfähig. (Tunesisches Sprichwort)

Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen.

Wer viel anfängt, endet wenig.

Wer warten kann, hat viel getan.

Wes Brot ich esse, des Lied ich singe.

Wie die alten sungen, so zwitschern auch die Jungen.

Wie einer isst, so arbeitet er auch.

Wie man in den Walt hinein ruft, so schallt es heraus.

Wie gewonnen, so zeronnen.

Wie wir die Arbeit anschauen, so schaut uns die Arbeit wieder an.

Wo deine Gaben liegen, da liegen auch deine Aufgaben.

Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser.

Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit.



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